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Das Dorf in einem Talkessel gelegen, umgeben von Wiesen- und Ackerland in den Tälern, Mischwald auf den Höhen. Der Sattelbach und der Laubach münden in der Ortmitte zusammen. Dieses Münden der zwei Bäche begründet den Ortsnamen GEMÜNDEN. Ersterwähnung im Jahre 1402 mit einer Belehnungsurkunde des König Wenzel für Gerhard und Friedrich von Stockheim. Fortentwicklung mit Errichtung von Wohngebäuden und Stallungen. Eine aufstrebende Siedlung entsteht mit dem Bau einer Kapelle in Drei-Achtel-Chorschluß Bauweise. Erste Nennung dieser Kapelle im Jahre 1580. Nicht weit entfernt davon wurde im Jahre 1648 eine Hofreite erbaut die heute noch ein Schmuckstück von fachwerklicher Schönheit ist. Auf einem Giebelbalken vom Wohnhaus ist die Beschriftung zu lesen: Ehret die Scholle sie gibt uns das Brot. (Siehe Bild). Das Dorf Gemünden liegt in einem Talkessel, dass führte immer wieder bei Unwetter zu schweren Überschwemmungen. So gibt es ein Bericht über solch eine Katastrophe aus dem Jahre 1765 wobei das Dorf Gemünden größtenteils verwüstet wurde. Dieses Unwetter zerstörte Brücken und Stege im Dorf. Vernichtete den Bauern in der Feldgemarkung Ihre Fruchtaussaaten und auch die Obsternte. Solch ein entsetzliches Unglück führte in dem kleinen Taunusort dann auch in dem Unglücksjahr zu einer großen Hungersnot. Die in die Jahre gekommene Kapelle wurde im Jahre 1828 lebenspraktisch zu einem Backhaus umgebaut. Zum  frequentieren der Gottesdienste mussten die Gemündener in die Kirch-Orte nach Rod an der Weil, Grävenwiesbach oder Merzhausen laufen. Eine Einklassenzimmer Dorfschule mit Kellergeschoss, einer in der Mitte liegende Lehrerwohnung  und daran einem angrenzenden Kirchenraum mit Empore wurde im Jahre 1839 errichtet. Dieses kann als erstes gemeindliches Gebäude bezeichnet werden, mit der Trennung von Schulunterricht und Ausübung von Frömmigkeit. Ehrgeiz der Dorfbewohner nach Weiterbildung sorgten für die Gründung, im Oktober des Jahres 1888, der ländlichen Fortbildungsschule Gemünden. Nicht nur Schüler aus dem Ort besuchten den weiterführenden Unterricht. Technische Fortentwicklungen im 19. Jahrhundert, so zum Beispiel die flächendeckende Elektrizitätsversorgung auch in den ländlich geprägten Gebieten im Taunus, sorgten dafür das nicht nur Wohngebäude mit Strom versorgt werden konnten sondern auch Straßenlaternen. Dieses war der Anstoß dafür dass im Dezember 1900 in Gemünden Strommasten für Straßenlaternen im Ortsbereich aufgestellt wurden. Die bewundernswerte erleuchtete  Ortsstraße wurde dann mit Freude von den Gemündener Bewohner angenommen. Erbauung eines Hochbehälters und die Errichtung der Wasserleitungsnetze im Jahre 1903 sorgte für Erleichterung der Wasserbeschaffung. Weltweite Beförderung der Briefe und Pakete durch die Post ist schon damals möglich gewesen. Errichtung einer Telegraphenhilfsstelle im Jahre 1914 für die Übermittlung von Telegrammen erweiterte das Postangebot. Die Kriegsjahre 1914 bis 1918 waren turbulente Schicksalsjahre für den Ort. Nicht nur Eltern trauerten um die Gefallenen Söhne, zusätzlich aus ihrer Mitte gerissen wurden Freunde und Bekannte.
Und jetzt wie weiterhin ? ?

Hinweistext zur Gemeinde-Chronik Gemünden.
Sehr geehrte Besucher/in dieser Homepageseite der obige Text endet im Jahre 1918, aber unsere geschichtliche-,kulturelle- und wirtschaftliche Entwicklung natürlich nicht. Detaillierte Informationen zur weiteren Entwicklung und der Ereignisse in unserer Ortschaft können Sie in einzelnen Sequenzen auf dieser Seite lesen. Diese sind in Arbeit.
Bruno Rühl Juni 2010

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Letzte Aktualisierung von Bruno Rühl am 21. August 2016

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